Projekt "KATZE"


Kinder

Abenteuer

Tiere

Zusammen

Erleben


Unsere Vision:

Alle Kinder, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, unabhängig von ihrer Herkunft und sozialem Umfeld spielen und er-leben zusammen. Sie erleben in der Natur, in unserem natürlichen Lebens- und Erfahrungsraum, ihre Sinne und entdecken die Wahrnehmungsvielfalt, sie erweitern ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Pädagogische und therapeutische Fachkräfte begleiten die Kinder auf diesem Weg, setzen Impulse und geben Hilfestellung. Spaß und Freude am gemeinsamen Erleben prägen die Angebote.

Es besteht Barrierefreiheit: dies gilt sowohl für räumliche Barrieren als auch für die, die in den Gedanken entstehen. Inklusion soll hier aktiv gelebt und begleitet werden. Der Umgang miteinander wird geprägt von Akzeptanz und gegenseitigem Respekt.

"Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang, sondern der Zusammenklang" (Ernst Ferstl)


Wie die Idee entstand:

Der auffallend positive Erfolg von Praxiseinheiten in der Natur und/oder mit Tieren fiel im Rahmen der Heilpädagogischen Praxis und in tiergestützten Einheiten mit Pony, Hund und Kaninchen auf.

In Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat Andernach finden einmal im Monat die "integrativen Kindernachmittage" statt, an denen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung zusammen einen gemeinsamen Nachmittag erleben. Hier wird ein zwangloser Kontakt untereinander ermöglicht, angeregt und genutzt.

Der Wunsch und die Idee entstanden, diese Bereiche auszubauen und miteinander zu verbinden.
Nicht nur Kinder, die für eine Therapie die Heilpädagogische Praxis besuchen, sondern auch allen anderen interessierten Kinder, Jugendlichen und Eltern soll die Möglichkeit geboten werden, über das Projekt "KATZE" neue Erfahrungen und Sinneseindrücke zu erleben:

Kinder

Es soll ein Ort angeboten werden, an dem sich Kinder in ihrer Freizeit zum gemeinsamen Spielen und Erleben treffen können. Nicht jeder hat die Möglichkeit, in einem Garten oder einer Grünanlage zu spielen.
Zudem verbringen immer mehr Kinder ihre Zeit vor PC oder Fernseher und es fällt ihnen schwer, ohne diese ihre Freizeit zu gestalten.
Bei "KATZE" erhalten sie Unterstützung und Möglichkeiten, die Natur zu entdecken und das "kindliche Spiel" für sich (wieder) zu entdecken. Sozialer Kontakt zu anderen soll angeregt und aufgebaut werden.

Gerade für Kinder mit Beeinträchtigung ist es sehr schwer, Kontakt zu Kindern ohne Beeinträchtigung aufzunehmen, da sie meist in Fördereinrichtungen sind.
Diese Kinder erhalten hier keine "Sonderbetreuung" sondern werden als ihre eigenen "Experten" (sie wissen was sie können und benötigen) anerkannt. Das Gelände ist barrierefrei, so dass möglichst selbständig alle Spielbereiche aufgesucht werden können.

Unser Ziel ist es, die Interessen und Ressourcen der Kind in der neuen Umgebung herausfinden und zu nutzen. Hierfür nutzen wir die kindlichen Eigenschaften wie Wahrnehmungsfähigkeit, Neugier, Forscherdrang, Phantasie und Selbstgestaltungswille.
Wir wollen eine Lernumgebung schaffen, die die Vielfältigkeit der Kinder widerspiegelt und sie repräsentiert. Alle Kinder sollen mit ihren Stärken und Schwächen berücksichtigt und unterstützt werden.

Eltern sind ebenso eingeladen, mit ihren Kindern hier gemeinsame Zeit beim Spielen und Erholen zu verbringen.



Abenteuer

Denkt man an Abenteuer, fallen einem zuerst große Erlebnisse und anspruchsvolle Situationen ein. Aber sind es nicht die kleinen Abenteuer des Lebens, die gerade die Kindheit bereichern? Das Krabbeln eines Käfers? Eine Schnecke, die ihre Fühler ausfährt? Die Entwicklung einer Pflanze aus einem klitzekleinen Samenkorn? Eine Spinne, die ihr Netz webt?

Gerade bei Kleinkindern ist zu beobachten, wie fasziniert sie solche Dinge beobachten und darüber ihr Spiel und Zeit vergessen. Das Projekt gibt Kindern und Erwachsenen Gelegenheit, diese kleinen Abenteuer bewusst zu erleben und aufzunehmen.

Das "Abenteuer Natur" bietet viele Entdeckungen und Überraschungen: die Beobachtung wird geschult, Wissen erworben, Zusammenhänge erkannt und Neugier geweckt. Kinder finden über Beobachtung und Ausprobieren selbst Antworten auf ihre Fragen, der Grundstein zu naturwissenschaftlichem Interesse wird gelegt.

Im Spiel und Entdecken des "Abenteuer Natur" entwickelt sich Respekt und Achtung vor dem "Schatz", den man dort findet und Verantwortungsbewusstsein, diesen zu schützen und zu erhalten.

Wir möchten die Kinder begleiten, in denen wir ihnen die "Schatzkarte" geben und ihnen den Weg zum Erkennen des "Schatzes" ermöglichen.


Tiere

Tiere können für den Menschen unterschiedliche Bedeutung haben: Lebewesen, Freund oder auch Feind, Nahrungslieferant.

Tiere machen keinen Unterschied, ob jemand eine Beeinträchtigung hat oder nicht. Sie reagieren  auf Verhaltensweisen und sprechen über die Sinne den Menschen auf basaler Ebene an. Vielen Kindern fehlt der Kontakt zu Tieren und Begleitung, so dass sich Ängste oder unangemessene Verhaltensweisen entwickeln.

Es ist uns wichtig, den Respekt vor Lebewesen und dem "Leben" aufzubauen und Einklang mit ihnen sowie der Natur zu vermitteln. Es sollen Ängste abgebaut und respektvolle Verhaltensweisen beim z.B. Umgang mit Insekten vermittelt werden.

In der therapeutischen Arbeit werden Tiere gerne eingesetzt, da sie sowohl auf den Körper als auch auf die Seele positiven Einfluss nehmen können: sie vermitteln Wärme und Zuneigung und berühren durch ihre Verhaltensweisen die Emotionen des Menschen - der richtige Umgang vorausgesetzt. Die Kinder sollen diesen Umgang erlernen, Tiere und ihre Bedürfnisse erkennen und respektieren lernen (z.B. ein Tier, was Ruhe braucht und nicht mehr kuscheln möchte) und Verantwortung in der Versorgung übernehmen. Dafür setzt "KATZE" Kleintiere wie Ziegen, Hühner und Kaninchen ein.

Tiere können die Kommunikation untereinander anregen und helfen, bestehende Barrieren abzubauen. Tiere können eine Brücke sein, miteinander oder über etwas ins Gespräch zu kommen und Beziehungen aufzubauen.


Zusammen

Gemeinsam spielen, lernen, erleben und wachsen - Vielfalt von Anfang an
Dies soll hier erlebt und gelebt werden.

Unser Ziel ist es, eine Ort anzubieten, wo alle "zusammen miteinander" etwas erleben können, ohne räumliche oder kognitive Barrieren. Unter "alle" verstehen wir : Eltern, deren Kinder und fachliche Begleiter.
Vorurteile und Ängste vor z.B. kulturellen Unterschieden oder Beeinträchtigungen sollen in zwangloser Umgebung abgebaut werden können. Jeder soll erfahren, das er willkommen ist und erleben, wie schön es ist, miteinander Zeit zu verbringen sowie gemeinsam die Geheimnisse der Natur zu entdecken.

Inklusion = lat. "Inclusio" - Einschluss
Bedeutet Einbeziehung, unbedingte Zugehörigkeit. Ziel des Inklusionsprozesses ist, Barrieren für gemeinsame Bildung, Betreuung, Erziehung, Erleben zu erkennen und abzubauen. Wer von vornherein nicht ausgegrenzt wird, der muss nicht erst integriert werden. Inklusion ist ein sich entwickelnder Prozess. Inklusion meint nicht "Gleichmacherei", sondern versteht Vielfalt als Bereicherung.

Da uns die Neurobiologie lehrt, dass die cerebrale Entwicklung immer auch von den sozialen Erfahrungen abhängig ist, können wir davon ausgehen, dass wir durch pädagogische Arbeit immer auch einen Einfluss auf das Wachsen und Werden eines Kindes haben; hier bietet sich eine große Vielfalt sozialer Erfahrungen.

Wir sind uns im Klaren, dass dieses ein Prozess ist und Begleitung bedarf. Ängste, Vorurteile und  Unterschiede prägen oft den Umgang miteinander und erschweren das "Zusammen". Durch Begleitung und Impulse sollen diese abgebaut und gegenseitige Akzeptanz aufgebaut werden.

Wir suchen Kontakt zu der Öffentlichkeit und Ortsgemeinde und freuen uns über Fragen und Interesse zu unserem Projekt. Auch hier im Sinne von "Zusammen".


Erleben

Oft fragen sich gerade Erwachsene, wo die Zeit geblieben ist. Was ist ein Tag, eine Woche, ein Monat? Die Hektik des Alltages reißt uns oft mit, bewusstes Erleben einzelner Dinge fällt in den Hintergrund.

Ohne Hektik und einem "muss" soll der Alltag entspannt werden, so dass bewusstes Erleben und Wahrnehmen ermöglicht wird. Bewusstes Erleben der Natur, der Tiere und von sich selbst. Dieses soll schon den Kindern vermittelt werden damit sie lernen, neben der Anspannung des Alltages Entspannung zu erfahren.

Wir bieten in der Lerngemeinschaft

  • Interaktion und Zusammenarbeit von Kindern mit Erwachsenen:

- Interaktion zwischen Kindern, Interaktion von Kindern und ihren Eltern

           - gemeinsam etwas erleben, soziale Fähigkeiten ausbauen, mit- und voneinander                       

              lernen

  • Unser Ziel ist die Soziale Interaktion, der Dialog, das gemeinsame Handeln und Erleben bei den Teilnehmern von „KATZE“

  • Gemeinsam an der Wahrnehmung der Welt teilhaben:

- die Natur mit allen Sinnen erleben

- die Schönheit der Natur in kleinen Details entdecken

-  miteinander diese Entdeckungen  teilen

  • Bildungsprozesse begleiten:

- gemeinsames Lernen in ungezwungener Umgebung, wo jeder willkommen ist

- Impulse setzen und Aufmerksamkeit lenken

- gemeinsam Probleme lösen

- Fragen an die Natur stellen und die Antworten suchen, nach dem Ansatz von M.  

              Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun“. Antworten und Entdeckungen, die ich selbst  

              mache, können nachhaltig abgespeichert werden.

  • ein Bild von der Natur und dem Naturkreislauf erhalten:

- Kinder sollen die Fähigkeit entwickeln, Zusammenhänge und Vielfalt zu erleben: wie  

  entsteht eine Pflanze, was beeinflusst ihr Wachstum, welche Verantwortung kann ich  

  übernehmen?

  • Eigene Ressourcen entdecken

- Kindern (und Erwachsenen) soll es ermöglicht werden, sich selbst und ihre Fähigkeiten zu   

 entdecken.

- Positive Erlebnisse stärken das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl

  • Fachleute begleiten das Projekt:

- die Pädagogik und Didaktik bezieht sich hier konkret auf alle Entwicklungsniveaus, Denk- und Handlungskompetenzen.

- Sie ist klientenzentriert, da sie Individuum und Heterogenität anerkennt. Sie ist allgemein,  

  da sie keinen ausschließt – Grundlage der Inklusion.

  • Experten(Therapeuten) kommen zu den Kindern in ihre Freizeit-Spiel-Umgebung, daraus ermöglichen sich angepasste Therapiemethoden




Von der Theorie in die Praxis:


Uns steht für das Projekt eine Wiese (ca 2500 qm) zur Verfügung, die zentral in Andernach-Miesenheim gelegen ist (Wiesenweg, an den Fischteichen). Die Lage ist zwar zentral, aber ohne unmittelbare Nachbarn, die sich gestört fühlen könnten. Hinter der Wiese schlängelt sich ein kleiner Bach, der in das Projekt miteinbezogen werden kann. Der Projektplatz ist barrierefrei gut zu erreichen, so dass auch Kinder ohne Begleitung ihrer Eltern zu unserem Projektplatz kommen können.

Um das Projekt finanzieren und umsetzen sowie auf Dauer sichern zu können, sind wir auf Spenden und Fördergelder angewiesen. Daher wurde der gemeinnützige Verein KATZE gegründet. Über Tierpatenschaften könnten nach Projektstart die "Futterkosten" abgedeckt werden.

Wir beabsichtigen, unsere Konzept und Ideen den zuständigen Stellen vorzustellen, die sich für  Inklusion, Kinder sowie Naturerfahrung einsetzen und hoffen auf finanzielle und moralische Unterstützung.

Unser Projekt soll vorerst auf 3 Jahre ausgelegt sein. Dann erfolgt die Reflektion über Zielsetzung und Umsetzung in die Realität.


Die praktische Umsetzung


Fachliche Besetzung
Uns ist bewusst, dass dieses Projekt sich nur mit viel Eigeninitiative umsetzen lässt. Daher werden wir vorrangig bei der Pflege der Tiere und Instandhaltung des Geländes durch unsere Familien unterstützt. Zur Entlastung des Arbeitsaufwandes, der durch die Versorgung der Tiere und Instandhaltung des Geländes entsteht, streben wir langfristig an 2 Tagen in der Woche Unterstützung (für je 2 Stunden) durch Helfer (auf Honorarbasis) ein.

Wir legen Wert darauf, dass die Kindernachmittage, die vorerst an 2 Nachmittagen in der Woche angeboten werden sollen, von pädagogischen Fachkräften (auf Honorarbasis) begleitet werden sollen. Uns ist es wichtig, dass die Grundgedanken der Inklusion und mögliche Interventionsmöglichkeiten bekannt sind und fachlich in die Praxis umgesetzt werden.

Wir freuen uns über alle, die unser Projekt z.B. als Praktikum oder Ehrenamt begleiten wollen und setzen diese als zusätzliche Begleitperson ein.
Ziel ist es, bei Annahme des Projektes und finanzieller Absicherung das Angebot der Nachmittage auszuweiten.


Gestaltung des Projektplatzes:

Bereich Tiere:

- Hühnerstall mit Auslauf: Beobachtung des Sozialverhaltens, Tiere als Nahrungslieferant (beschränkt auf Eier), Sinneswahrnehmung
- Ziegengehege: Sinneswahrnehmung, Kuschelbereich, Beobachtung, Fürsorgeverhalten, Verantwortung


- Streichelwiese (Kaninchen, Meerschweinchen): Sinneswahrnehmung, emot. Bereich, Fürsorgeverhalten, Verantwortung


Außengelände:

- Insektenhotel: Abbau von Ängsten, Wissenserweiterung

- Hochbeete: Barrierefreiheit, Wachstum und Verantwortung, Wissenserweiterung, Entstehen von Nahrungsmittel, Zubereitung

- Holz-/Schnitzbereich: Kreativität, Verantwortung , etwas entstehen lassen

- Sandkasten: Sinneswahrnehmung, Kreativität

- Spielwiese: Bewegungsraum, Kreativität, Entspannung

- Barfusspfad: taktile Wahrnehmung, Kreativität

- Naturwebrahmen: Kreativität

- Nistkästen: Beobachtung, Verantwortung

Alle Bereiche laden dazu ein, die Interaktion und Kommunikation untereinander anzuregen sowie eigene Ideen mit einzubringen und umsetzen zu können. Der Projektplatz wird den Kindern nicht fertig angeboten sondern soll sich im Laufe der Projektzeit mit den Kindern, ihren Ideen und Interessen weiter entwickeln. Die Kinder sollen sich an diesem Platz wieder finden, sollen an der Umsetzung beteiligt sein.


Weitere Ideen:

- ortsansässige Therapeuten können unseren Projektplatz als Ort für ihre Angebote nutzen. Viele Therapieziele lassen sich unter freiem Himmel ebenso oder sogar besser umsetzen.
Oft ist auch ein Ortswechsel für viele Therapien förderlich. Das Zusammentreffen von "Therapiekindern" und "Nichttherapienkindern" fördert das Miteinander und Verständnis füreinander.

- Kontakt von Eltern und Therapeuten/päd. Fachkräften; Kennenlernen von therapeutischem/pädagogischem Handeln in "Praxisfreier" Atmosphäre

- Begegnungsstätte für Eltern: Austausch mit anderen Eltern außerhalb klassischer Therapieeinrichtungen. Selbsterfahrung und Erleben von Ruhe und Naturgeräuschen, angeleitete Entspannungseinheiten.

-        "KATZE" und  Kindergärten: Erleben von Natur und Kleintieren außerhalb des Kindergartengeländes, z.B. als Projekt- oder Ausflugsziel, begleitet z.B. von einem fachlichen Aktionsteam

- "KATZE" und Schulen: z.B. für Ganztagesschulen im Rahmen der Schul-AGs

- themenbezogene Angebot an feste Gruppe über gewissen Zeitraum, z.B. Anbau von Pflanzen
- Ganztagsangebote in den Ferienzeiten
- Wochenendangebote mit Übernachtung/Zelten
- Fachliche Anleitung von Spielen und Erleben in der Natur mit einfachen Mitteln
- Fachfortbildungen z.B. im Bereich: gemischte Gruppen- gemeinsames Spiel, Natur- Spielraum für      kleine Entdecker, Inklusive Arbeit im Elementarbereich, etc


Unser beruflicher Hintergrund:

Nicole Ling

-staatl. anerk. Erzieherin
- staatl. anerk. Heilpädagogin in eigener Praxis
- Lehrqualifikation Snoezelen ISNA
- Trainer für "Haus der kleinen Forscher"
- Ausbildung in systemischer Beratung Lebenshilfe
- SIM Motodiagnostik und Mototherapie nach Kesper
- freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung und Fortbildung von ErzieherinnenSchwerpunkte Snoezelen: Sinneswahrnehmung und Entspannung, Naturerfahrung mit allen Sinnen, Kommunikation und Kooperation, Sprachförderung


Claudia Geisen

-  staatl. anerk. Erzieherin
-  Trainer "Starke Kinder, starke Eltern"
-  Fachkraft für Inklusion